/// Gruppe für Geomantie

Das Fest der Gefährten
oder die sechste Röhre

von

Epilog

Was geschieht, wenn Gleichgesinnte gemeinsam ein Fest erträumen?

Alles beginnt immer mit einer Idee. Und manchmal führt uns das Leben mit Menschen zusammen, deren Gaben sich zu etwas Größerem verweben. Mehr lesen

Als Bettina, Nina, Markus und ich Im Herbst 2025 begannen, die Sonnenwendfeier der Gruppe für Geomantie, das »Fest der Gefährten« zu planen, ahnten wir nicht im Entferntesten, wohin uns diese gemeinsame Reise führt. Wir warfen Ideen in den Raum wie Samen in fruchtbare Erde. Gedanken wurden aufgenommen, weitergetragen und mit neuen Impulsen bereichert. Aus vielen kleinen Einfällen wuchs Schritt für Schritt etwas, das größer wurde als wir jemals erahnten.

Und irgendwann geschah etwas Wunderbares.
Wir planten nicht mehr.
Wir begannen zu fliegen.

Aus unseren Träumen entstanden Begegnungsräume. Aus Visionen wurden Rituale. Aus Gedanken wurden Klänge, Farben, Düfte, Blumen, Wasser, Feuer, Licht und Gemeinschaft. Jeder von uns brachte seine Gaben ein – und genau darin lag die besondere Magie unseres Miteinanders.

Von Herzen danke ich Euch, liebe Bettina, liebe Nina und lieber Markus, für Eure Begeisterung, Eure Kreativität, Eure Zeit, Euren unermüdlichen Einsatz, Eure Verlässlichkeit, Eure Liebe und Euer großes Herz. Vor allem aber danke ich Euch für die Freude am gemeinsamen Erschaffen. Ohne Euch wäre unsere Feier niemals zu dem geworden, was sie heute ganz bestimmt in meinem und vielleicht sogar in unser aller Herzen ist.

Es war ein gemeinsamer Traum.
Und wir durften erleben, wie er Wirklichkeit wurde.

*Für die ganze Magie schalte an Deinem Rechner den Ton ein, reguliere die Lautstärke hoch und klicke auf den Pfeil.

Licht der Begegnung – Klang der Kristalle –
Ruf der Sonnenwende

Zur Sommersonnenwende 2026 haben wir uns zum 15-jährigen Jubiläum unserer Neue-Geomantie-Community der »Gruppe für Geomantie« in der Rhön zu einem Fest der Begegnung, der Freude, Dankbarkeit, des Miteinanders und der gemeinsamen Vision versammelt.

15 Jahre Gruppe für Geomantie

Fünfzehn Jahre gemeinsames Lernen, Forschen, Wachsen und Wirken haben uns als Gleichgesinnte aus vielen Regionen, aus Österreich, der Schweiz, Deutschland und Italien, in der Mitte Deutschlands zusammengeführt. Was einst als kleine Gemeinschaft begann, ist zu einem lebendigen internationalen Netzwerk von Geomant:innen, Heiler:innen, Naturverbundenen und Bewusstseinsforscher:innen geworden. Dieses Jubiläum war weit mehr als ein Treffen – es war ein Fest der Gefährten, die gemeinsame Wege gehen und Hand in Hand an einer Kultur des bewussten Miteinanders mit Mensch, Natur und Erde wirken.

Neue Astrologie

Um das Fest der Sonnenwende entfaltete sich ein Wochenende voller berührender Begegnungen, gemeinsamer Erfahrungen und gelebter Gemeinschaft. Die eröffnende Meditation im Galaktischen Kreis, einem geomantisch energetisierten Kristalldoppelsteinkreis, stimmte uns astromagisch auf die göttlichen Schwingungen, das blaue Glücksdreieck zwischen Uranus, Neptun und Pluto als astrologische Jahrtausendkonstellation, die außergewöhnliche energetische Zeitqualität im beginnenden Sommer 2026 und unser festliches Miteinander ein.

Ich sehe Dich

Bei dem das Treffen eröffnenden geomantischen Speed-Dating begegneten wir uns als Geomantinnen und Geomanten sowie unseren Ehrengästen und Gästen weit über ein gewöhnliches Kennenlernen hinaus. Inspiriert von wechselnden Themenfeldern entstanden in kurzen, intensiven Gesprächen tiefe Begegnungen. Im Mittelpunkt standen Fragen zum eigenen Weg, zu Geomantie und Kraftorten, zu Gaben und Berufung, zu aktuellen geomantischen und energetischen Forschungsfragen, zu Gemeinschaft und Vernetzung sowie zu Herz, Seele und unserer Vision der Neuen Erde.

Wir erzählten uns von berührenden Wendepunkten des Lebens, von heiligen Orten und Quellen, von persönlichen Berufungen, von der Erforschung feinstofflicher Phänomene, von Zukunftsvisionen und gemeinsamen Projekten. Jeder Austausch eröffnete einen neuen Blickwinkel und ließ die Vielfalt der Erfahrungen, Talente und Lebenswege innerhalb unserer Gemeinschaft sichtbar werden.

Besonders bewegend war die Abschlussfrage jedes Zusammentreffens:
»Was ist Deine Intention für die Neue Erde?«

Der zuhörende Gesprächspartner fasste die Antwort jeweils in einem einzigen Satz zusammen und schenkte sie dem Gegenüber als Spiegel seiner Vision. So hatten wir nicht nur wertvolle Zusammenkünfte, sondern auch kleine schriftliche Erinnerungen an das, was jede einzelne Seele in diese Welt einbringt. In erstaunlich kurzer Zeit entstand ein Raum tiefen Vertrauens, ehrlichen Zuhörens und gegenseitigen Erkennens –

Markus brachte unser Erleben mit einem afrikanischen Gruß auf den Punkt:

»Sawubona – Ich sehe Dich.«

Gemeinsam haben wir einen Raum der Schönheit und Fülle kreiert, in dem jeder nicht nur willkommen, sondern unersetzlich ist, mit seiner Geschichte, seinen Gaben, seinen Fragen und seiner Einzigartigkeit, und wir gemeinsam etwas erschaffen, das größer ist als wir. Vielleicht ist dies das größte Geschenk unseres Jubiläums: dass wir miteinander ein neues Firmament haben entstehen lassen, an dem jedes einzelne Licht auf seine ganz eigene Weise leuchtet im großen Bild der Sterne. Menschen begegnen sich auf Augenhöhe, am Ursprung ihrer eigenen Quelle, und erinnern sich gegenseitig daran, wer sie im Innersten sind. Willkommen zu unserem Einblick …

Kristallklang – Hörbares Licht

Auch wenn die wundervollen, in ihrer Manufaktur im nahen Hilders handgefertigten Bergkristallinstrumente unserer Ehrengäste Martina Maria Stocker und Stefan Josef Eckart, Gründer und Inhaber der Kristallklangmanufaktur, bereits großen Anklang gefunden sowie breiten Einzug in den Kreis und die Arbeit unserer Community gehalten haben und schon längst unersetzlich sind, war ein erster von vielen Höhepunkten unserer Zusammenkunft die umfassende Demonstration ihrer Schätze sowie ihr fantastisches Kristallklang-Konzert. Die Schwingungen der Kristallklangschalen, Zepter, Pentonias und weiterer Instrumente aus reinem Bergkristall öffneten einen Raum des außerirdischen Klanges und inneren Erinnerns – hörbares Licht – und stimmten uns mit ihren reinen Frequenzen alle auf unvergessliche Tage ein.

Eine unendlich freudvolle Überraschung war für uns die Überreichung des Kristallklang-Inkarnationszepters »Neue Geomantie«, das Martina und Stefan aus den Zahlen unseres Gründungsdatums geschöpft haben. Welch ein wundervolles und einzigartiges Geschenk! Herzlichsten Dank! Als der von vergoldeten Wirbeln gehaltene Bergkristallstab zu erklingen begann, erschien vor meinem inneren Auge die Lemniskate – die liegende Acht: Teil unseres Zeichens, kraftvolles Energetisierungssymbol sowie Sinnbild der »Kosmischen Oktave« und der Unendlichkeit. Der oktagonale Seminarraum des Hotels Sonnentau gab seines dazu und ließ Symbolik, Klang und Raum nochmal auf besondere Weise in Resonanz treten.

Die »Kosmische Oktave« – Tonales Einstimmen

Wie wunderbar fügte es sich, dass die »Kosmische Oktave« an diesem Wochenende nicht nur sinnbildlich gegenwärtig war, sondern auch unmittelbar hör- und erfahrbar wurde. Unser weiterer Ehrengast Dominique Starck, Schweizer Musiker, Komponist, Autor und Geomant, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Zusammenhängen von Klang, Schwingung, Meditation und dem Gesetz der Oktave und verbindet seine musikalische Arbeit mit Geomantie und Radiästhesie. Als Autor der Bücher »Alchemie der Oktave« und »Chanting: Himmel und Erde verbinden« hat er sich intensiv mit der Verbindung von Klang, Kosmos und Bewusstsein auseinandergesetzt. In seinem Workshop nahm er uns mit seiner Gitarre mit in die Welt der Tonintervalle und ihre kosmischen Entsprechungen. Gemeinsam stimmten wir uns tonal auf die bevorstehende Sonnenwende ein und ließen im Chanten unsere Stimmen zu einem gemeinsamen Klangraum verschmelzen.

So wurde aus dem Wissen um Schwingung und Resonanz ein unmittelbares Erleben – und die Kosmische Oktave für einen Moment selbst hör- und spürbar. Mit seiner Musik und seinem Chanting führte Dominique uns während seines Workshops immer tiefer in die Stille und in einen meditativen Zustand, in dem das Denken mehr und mehr in den Hintergrund trat und sich ein weiter Raum innerer Wahrnehmung öffnete. Klang, Stimme und Schwingung wurden dabei im ganzen Körper erfahren – ein tiefes Eintauchen in einen Zustand zwischen Wachsein und Meditation, getragen vom gemeinsamen Klang seiner Gitarre und unserer Stimmen.

Segen der Quelle – Klang der Gemeinschaft –
Fest der Sonnenwende

Als Exkursion zur Wasserkuppe und in Vorbereitung auf unsere Festakte zur Sonnenwende pilgerten wir am nächsten Morgen gemeinsam zur Fuldaquelle. In einer unendlich schönen Stimmung energetisierten wir die Quelle geomantisch, ließen die Kristallklänge der Wasserzepter und Pentonias gemeinsam mit unseren Stimmen erklingen und schöpften schließlich »Heiliges Wasser« für den siebten Behälter unserer Wasserbar.

Die Fülle der wilden Wiesen

Die umliegenden wilden Blumenwiesen luden zu Pflanzenbegegnungen und zum Sammeln ein und wurden – achtsam beerntet – zu einer schier unerschöpflichen Quelle für die Zubereitung wilder Speisen: für Wildkräutersalat und Kräuterbutter, für das Binden wilder Blumenkränze und den Schmuck unserer Festtafel. Überall fanden sich Blüten, Gräser und Kräuter, die ihren Weg aus den Wiesen in unsere Hände, unsere Küche und schließlich auf unsere Tafel fanden.

So wurde die Landschaft selbst zu einem Teil unseres Festes: Was unmittelbar um uns herum wuchs und blühte, nährte und schmückte uns und ließ uns die sommerliche Fülle dieses Ortes mit allen Sinnen erfahren. Ein schönes Erinnern daran, wie reich uns die Natur beschenkt, wenn wir ihr aufmerksam begegnen, aus ihrer Fülle schöpfen und uns wieder bewusst mit ihr verbinden.

Sonnenwendhain & Wiesenrefugium

Auf der Obstwiese des Hotels »Sonnentau« entstanden in wunderbarem Zusammenwirken die schönsten Blumenkränze und ein liebevoll vorbereiteter Fest- und Ritualraum: mit Lampions und Lichterketten in den Obstbäumen, Sitzinseln, einem von Anett Maria und weiteren Mitwirkenden eigens gestaltetem Naturwesenplatz, einem Feuerring und Feuerplatz sowie rituell gestalteten und handgetauchten Bienenwachs-Sonnenwendkerzen von Bettina und der Regionalgruppe Vorarlberg/Appenzell. Das Wachs dafür war eine Gabe von Tobias aus seiner geomantischen Bienenhaltung.

Alle haben mitgewirkt: beim Aufhängen der Lampions, beim Binden der Kränze und Sträuße, beim Zubereiten der wilden Speisen, beim Befüllen der Wasserbar, dem Aufbau des Buffets und beim Decken und Schmücken der Tafel. Aus einer sommerlichen Obstwiese wurde in kürzester Zeit ein lebendiger, liebevoll geschmückter Sonnenwendhain unter freiem Himmel – ein gemeinschaftlich geschaffenes Wiesenrefugium zwischen blühender Natur, Feuer und Licht, bereit für unser Fest. Danke allen Mitwirkenden für dieses unendlich zauberhafte gemeinsame Wirken!

Reinigungs- & Segnungszeremonie

Bei der unser Fest eröffnenden Reinigungszeremonie zog der aufsteigende Rauch heimischer Kräuter und Pflanzen durch unsere Reihen und über die Obstwiese, verband sich mit dem Duft des Sommers und markierte den Übergang vom geschäftigen Vorbereiten in einen bewussten, stilleren Moment des Innehaltens.

Nacheinander ließen wir uns von Maria und Stefan vom Rauch umhüllen, reinigen und segnen – als Zeichen der Ausrichtung und des bewussten Eintretens in den gemeinsamen Raum. Was jeder und jede Einzelne mitgebracht hatte, durfte für einen Moment still werden. Wir richteten unsere Aufmerksamkeit auf die Erde unter unseren Füßen, auf die Natur um uns herum, auf das Feuer und die Sonne und auf die Gemeinschaft, in der wir diesen besonderen Zeitpunkt im Jahreskreis miteinander begingen.

Die Segnung galt dabei nicht nur uns Menschen. Sie schloss den Ort, die Bäume und Pflanzen, die sichtbaren und für uns unsichtbaren Wesen der Landschaft und Mama Gaia mit ein. So entstand ein Moment tiefer Verbundenheit und Dankbarkeit – für die Fülle des Sommers, für das Licht und für alles, was in den vergangenen Monaten wachsen und reifen durfte.

Mit der Sommersonnenwende erreichte das Licht seinen Höhepunkt und zugleich seinen Wendepunkt. In diesem Bewusstsein eröffneten wir unser Fest: gereinigt, ausgerichtet und miteinander verbunden – bereit, die Kraft der Sonne und das Leben in seiner ganzen sommerlichen Fülle zu feiern.

Die Wasserbar – lebendiger Quellenschatz

Vor dem Panorama von Fladungen, umgeben von festlich geschmückten Sitzinseln unter Lampions, fand unsere Wasserbar ihren Heiligen Platz. In den wundervollen, eigens von Markus dafür angeschafften Vitajuwel-Wasserbehältnissen, zusammengetragen aus drei Ländern, befanden sich Wasser aus sieben von uns und unserem Kreis geomantisch energetisierten Heiligen Quellen. An ihr vereinten sich Landschaften, Geschichten, Elemente-, Planeten- und Sternbild-Schwingungen zu einem lebendigen Quellenschatz, der beim Wasser-Apéro zum achtsamen Verkosten, Vergleichen und Erleben der Vielfalt und Geschmäcker lebendiger und heiliger Quellwasser einlud.

Das Wasser der Fuldaquelle hatten wir am Morgen gemeinsam geschöpft. Die Lamme-Quelle im niedersächsischen Lamspringe, die wir bereits 2019 während unseres ersten Wasser-Workshops geomantisch energetisiert hatten, wurde von Charlotte und Therese besucht. Stephanie brachte das kostbare 13er-Wasser aus dem Paterzeller Eibenwald mit.

Roland und Michaela holten Wasser von der Kretzboden-Alpe im Bezauer Vorsäß Schönenbach, an der wir im vergangenen Jahr während eines weiteren Wasser-Workshops erstmals ein Quellenhüterritual gefeiert hatten. Außerdem brachten sie Wasser von der von ihnen energetisierten Wäldlebodenquelle in Vorarlberg mit.

Sabine und Georg waren die Wasserträger der Quelle im fränkischen Baiersdorf, während Meggy das am weitesten gereiste Wasser aus der Schöfter Quelle in Tirol mitgebracht hatte.

Alle sieben Quellwasser tragen nicht nur die »Heilige Schwingung«, sondern auch die Energien von Planeten und sogar von Sternbildern in ihrer energetischen Signatur. Welch kosmische Vielfalt vereint im kostbaren Wasser!

Nach dem belebenden und so köstlichen Quellwasser-Apéro nahmen wir mit am von Markus bereitgestellten Original-Feuerring meisterlich zubereiteten Raclettebroten, mit Wildkräutersalat, handgebackenem Rhöner Bauernbrot der Großmutter des Hauses, in aller Frühe frisch zubereiteter Wildkräuterbutter sowie weiteren Köstlichkeiten des reichhaltigen Buffets voller regionaler und liebevoll zubereiteter Spezialitäten an unserer festlich gedeckten, fast 30 Meter langen Tafel unter dem wolkenfreien Himmel der Rhön Platz.

Tafelzauber unter Sternen

Eingebettet zwischen Blumenwiesen, Lampions und Sommerabend entfaltete die festliche Tafel im Abendlicht eine ganz besondere Magie, die Markus mit seiner berührenden Tischrede zur Mittsommernacht poetisch verzauberte. So wurde das Festmahl weit mehr als ein gemeinsames Essen – es wurde zu einem Ausdruck gelebter Gemeinschaft, erfüllt von verbindenden Gesprächen, herzlichem Lachen, tiefer Verbundenheit und Dankbarkeit, diesen Moment miteinander zu teilen.

Und so ging dieser lange Sonnenwendtag allmählich in eine sternenklare Mittsommernacht über. Nach dem komödiantischen Festprogramm mit dem Minnelied des Barden, der Chronik eines Erdenhüters, tragischkomischen und clownesken Abenteuern um das Ei – eine geomantische Urform – und, als Höhepunkt, der Welturaufführung des schalkhaftesten Lustspiels aller Zeiten um die mantische Kavallerie und einen außerirdischen Drachenreiter – dessen Klang, Bilderreichtum und Wortwitz denen vorbehalten bleiben dürfen, die dort waren – wurde im Schein des Feuers, der Kerzen, Fackeln und der Lampions, unter dem weiten Sternenhimmel der Rhön, gelacht, getanzt, erzählt und im Glanz der abendlichen Tafel bis tief in die Nacht gefeiert.

Stille Nacht – bewegte Herzen

Stimmen, Gelächter und glückliche Gesichter erfüllten beim »Silent Dance« die Obstwiese, Gläser wurden erhoben, Begegnungen vertieft – und über allem lag diese besondere Atmosphäre eines Festes, das aus dem gemeinsamen Wissen und Wirken aller entstanden war.

Höhepunkt des Lichtes

Für einige Stunden kam alles zusammen: die Schönheit des Ortes, die Wärme des Sommers, die Fülle der Natur, Feuer und Licht, Musik und Lebensfreude, alte und neue Freundschaften und die tiefe Verbundenheit unserer Gemeinschaft. Wir feierten den Höhepunkt des Lichtes – und zugleich das Leben selbst.

Schätze der Neuen Erde – Quellen der Fülle –
Segnungen

Der dritte Festtag stand ganz im Zeichen der Schätze der Neuen Erde und der Fülle, die aus einer tiefen Verbindung mit der Natur erwächst. Charlotte und Therese luden als bildende Künstlerinnen und Meisterschülerinnen zu einer geführten schöpferischen Malzeit ein, bei der Visionen, Herzensbilder und Zukunftsträume der »Neuen Erde« auf dem von Ihnen ausgeteilten Auqarellpapieren erscheinen durften. Mit jedem Pinselstrich und jeder Collage nahmen innere Bilder Gestalt an und fanden ihren vielfältigen und einzigartigen Ausdruck.

Kristallisation des Lichtes

Wie ein funkelnder Ausklang dieser erfüllten Tage nahm uns Ernst mit in die faszinierende Welt des Strahlens der Kristalle. Mit großer Begeisterung und Demut führte er uns vor Augen, wie sich – Schicht für Schicht – aus dem Unscheinbaren das Wesentliche herauskristallisiert. Fast schien es, als würden nicht nur die Kristalle selbst zu leuchten beginnen, sondern auch etwas in uns – als erinnerten sie uns daran, dass das größte Licht im Inneren verborgen liegt und nur darauf wartet, freigelegt zu werden.

So passend dazu verteilte Bettina im Anschluss die mit Liebe, Frieden und der Sonnenkraft des Johanniskraut imprägnierten Kerzen. Und so nahmen wir am Ende nicht nur viele Begegnungen, Erfahrungen, Bilder und Impulse mit nach Hause. Mit den eigens für unsere Sonnenwende in einem feierlichen Ritual handgetauchten Bienenwachskerzen hielten wir noch einmal ganz sinnbildlich in den Händen, was uns durch diese Tage begleitet hatte: das Licht der Gemeinschaft, die Fülle der Natur, die Verbundenheit mit der Erde und miteinander – und vielleicht auch die Erinnerung an das eigene innere Licht, das es weiterzutragen gilt.

Sonnenwend-Bibliotheken

Pflanzen-, Baum-, Quellen- und Kristallbegegnungen führten uns in die beseelte Natur. Achtsam lauschten wir den von Nina, Melanie, Daniela, Sabine, Elke, Adelheid und Susanne empfangenen Pflanzenbotschaften und ließen ihre Schönheit, Weisheit und Kraft als Pflanzenpulver zusammen mit dem Quellwasser in die kleinen Glasröhrchen unserer Sonnenwend-Bibliotheken einfließen. So nahm jeder ein winzigkleines Etui als lebendiges Mosaik aus Naturschätzen und Visionen mit – ein Spiegel dessen, was die Neue Erde jetzt in unseren Herzen keimen lässt.

(Wasser-)Essenz

Den feierlichen Abschluss bildete die Segnungszeremonie an der Wasserspringschale, die mit dem Wasser aller sieben Quellen reich gefüllt war. Die Essenz aller Visionen, Gedanken und Herzenswünsche, der Klang und die Energie dieser Sonnenwende wurde durch unser aller Hände in das Wasser hineingetragen und der Erde anvertraut.

Champagner der Erinnerung

Nicht nur das reich gefüllte Programm, das fantastische Sommerwetter und die Schönheit unseres Festplatzes und der Landschaft der Rhön machten diese Tage außergewöhnlich, auch das gegenseitige Erkennen. Das gemeinsame Staunen. Die Freude am Forschen. Das Lauschen auf die Erde, auf das Wasser, auf den Klang und aufeinander.

Wenn wir nur etwas – und sei es die kleine Bibliothek – in unseren Alltag mitnehmen, wenn wir jeden Tag ein wenig von diesem Geist bewahren und nähren, dann wird aus einer Sommersonnenwende weit mehr als ein Fest. Und vielleicht stimmt dann auch der Satz, den uns Markus mit auf den Weg gegeben hat: »Wenn wir täglich ein wenig vom Champagner dieser Erinnerung kosten, ist alles möglich.«

So ist das Fest der Gefährten zur Hochzeit des Lichtes nicht nur eine wunderschöne Erinnerung, sondern eine lebendige Quelle, aus der wir auch in Zukunft schöpfen  – für unsere Gemeinschaft Gleichgesinnter, für unser Wirken und für die Neue Erde. Möge das Licht der Sommersonnenwende, der Segen der Quellen und die Kraft unserer Gemeinschaft noch lange in unseren Herzen weiterklingen.

Noch ganz erfüllt von diesen gemeinsamen Tagen wieder zu Hause angekommen, erreichten uns Markus’ poetische Erinnerungsbilder in der einzigartigen Sprachpoesie eines Zauberers. In einem davon bringt er auf unendlich schöne Weise zum Ausdruck, was wir wohl alle empfunden haben:“

»Unsere gemeinsame Anbahnung des Wunderbaren und die intensive Einstimmung auf eine unvergessliche Begegnung mit den Weggefährten klingt noch so intensiv in mir nach – wie der Klang einer sechsten Röhre der Pentonia, der nur denen vorbehalten bleibt, die mit Liebe die Dinge durchdringen.«

Im Licht unserer gemeinsamen Wege und
von Herzen verbunden,

Anne & Werner

Epilog

Lieber Markus,

manchmal gibt es Menschen, die nicht einfach mitwirken, sondern einem Ereignis Zauber, Magie und eine Seele schenken – das ist Deine Profession.

Mit unermüdlichem Einsatz, unzähligen liebevollen Ideen, Deiner außergewöhnlichen Kreativität und Deinem offenen Herzen hast Du unser Fest der Gefährten nicht nur mitgestaltet, sondern ihm eine Atmosphäre verliehen, die weit über das Sichtbare hinausreicht. Vom ersten Gedanken bis zum letzten Lampion, von der festlichen Tafel bis zur Mittsommernacht war überall Deine Handschrift spürbar, über wirklich allem lag Dein achtsames Auge, Dein unermüdliches Wirken und Dein Segen – voller Schönheit, Achtsamkeit und Liebe zu jedem einzelnen Detail.

Es war unendlich schön, mit Dir so zu eskalieren.

Du hast dieses Fest mehr als einmal als Deine persönliche Hochzeit bezeichnet. Vielleicht war genau das das Geheimnis seiner besonderen Ausstrahlung. Du hast Dich mit Deinem ganzen Wesen hineingegeben und einen Raum geschaffen, in dem wir uns begegnen, öffnen, erinnern und feiern konnten.

Doch selbst damit war Dein Geschenk noch nicht vollendet. Mit Deinen wunderbaren Bildern und in poetischen Worten hast Du den flüchtigen Augenblicken eine bleibende Heimat geschenkt. Du hast eingefangen, was sich kaum beschreiben lässt, und dem Erlebten einen Ausdruck verliehen, der mein Herz noch einmal ganz tief berührt. Durch Deine poetische Nachlese lebt dieses Fest weiter – nicht nur in Bildern und Erinnerungen, sondern in einer Frequenz der Neuen Zeit, die uns alle verbindet.

Ganz bestimmt  hast Du selbst den schönsten Satz dazu gefunden:

» …wie der Klang einer sechsten Röhre der Pentonia, der nur denen vorbehalten bleibt, die mit Liebe die Dinge durchdringen.«

Du hast dem Wunderbaren einen wundervollen Raum bereitet, in dem es geschehen konnte. Von Herzen danke ich Dir für Deine Freundschaft, Deine Großzügigkeit, Deine Poesie, Deinen Humor, Deine Wortmagie, Deinen unermüdlichen Einsatz und für alles, was Du mit Deinem wunderbaren Wesen die Welt bringst und für die Liebe, mit denen Du die Dinge durchdringst.

Es ist ein Geschenk,
mit Dir zu sein.

In mit Worten nicht zu beschreibender Freude,
Deine Anne 

Mitwirkende & Besonderer Dank

Festkommittee
Anne Stallkamp

Markus Vogelei
Bettina Lydia Engelhardt
Nina Wolff

Ausstattung
Markus Vogelei – Vogelei GmbH

Kristallklang
Kristallklangmanufaktur Hilders
Martina Maria Stocker & Stefan Josef Eckart

Die Kosmische Oktave
Dominique Starck

Quelleneenergetisierung der Fuldaqulle
Werner Hartung + Anwesende der Gruppe für Geomantie

Quellwasserträger
Michaela Scherer & Roland Burtscher
Charlotte & Therese Watolla
Sabine & Georg Niebler
Stephanie Keler
Meggy Lang

Räucher- und Segnungsritual
Maria Orterer
Stefan Hartung

Sonnenwendkerzen
Nina Wolff
Bettina Lydia Engelhardt
Regionalgruppe Appenzell Vorarlberg

Bienenwachs
Tobias Strasser

Naturwesenplatz
Anett-Maria Fulfs

Blumenkränze
Tanja Schön-Schöning
Daniela Ankenbrand
Inge Berger
Michaela Scherer
Marina Orth
Elke Vöhringer-Klein

Festtafel
Kirsten Kemper
Ingrid Maria Pritz
Markus Vogelei – Vogelei GmbH

Fackeln & Feuerring
Markus Vogelei – Vogelei GmbH

Kräuterbutter, Wildkräutersalat
Melanie van Baal
Susanne Bayer
Ivo Weidl
Meggy Lang
Oswald Dejaco
Sabine Holzmann

Sonnenwendfeuer
René Malitte

Festprogramm
Barde Werner Hartung
Novellist Oswald Dejaco
Clown Helge Nommensen
Drachenreiter Falk Welker

Silent Dance
Markus Vogelei – Vogelei GmbH
Nina Wolff

Schöpferische Malzeit
Charlotte & Therese Watolla

Kristalle strahlen
Ernst Christinger

Pflanzenbibliothek
Melanie van Baal
Nina Wolff
Daniela Ankenbrand
Susanne Bayer
Adelheid Karli
Sabine Holzmann
Elke Vöhringer-Klein

Wasserbar &
Sonnenwendbibliotheken

Anne Stallkamp
Fachgruppe Heilige Quellen

Wasserspringschale
Markus Vogelei – Vogelei GmbH

Weitere Mitwirkende:

Seminarhaus
Seminar- und Wohlfühhotel Sonntau
Unser ganz besonderer Dank gilt Heino Goldbach und dem gesamten Team
für das wunderbare Mitwirken an allen ausgefallenen Ideen,
die Gastfreundschaft und das fantastische Essen.

Photos

Bettina Lydia Engelhardt
Markus Vogelei

Daniela Ankenbrand
Anne Stallkamp

Video
Olli Duerr

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