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Geomantisches Bauen &
Geomantische Baubegleitung
I. Klausurtagung der Fachgruppe
Geomantisches Bauen

von

Zu Bauen oder bauen zu lassen, ist neben neben dem Tod eines nahen Angehörigen oder Freundes und einer Scheidung einer der größten Stressfaktoren im Leben eines Menschen. Öffentlichen Auftraggebern und ihren politischen Vertretern geht es oftmals nicht anders. Abgesehen davon ist, mit der aktuell sich verschärfenden Klima- und Energiekrise, der wachsenden Ressourcenknappheit, der Zersiedelung der Landschaft, der Belastung unserer Lebensräume mit giftigen, nicht recyclingfähigen Baumaterialien und vielen weiteren Herausforderungen, das feinstoffliche Energiesystem der Erde und unserer Wohn- und Lebensumfelder, ganz besonders in den Städten aber auch auf dem Land, inzwischen dramatisch gestört oder vielmehr nahezu zerstört. Wir finden zu Beginn unserer geomantischen Arbeit selten noch mehr als 200 Boviseinheiten vor, waren es vor 10 Jahren durchaus noch meistens mehr als 1.000 Bovis-Einheiten, die bei einem toten Menschen nach seinem Ableben noch eine Weile zu messen sind. 9.000 Bovis-Einheiten braucht es im Minimum, damit die Erde gesund ist, ihre Lebensräume uns und alle Lebewesen energetisch nähren.

 

 

»Der Traum vom ewigen Wachstum ist geplatzt. Reduktion ist keine modische Attitüde, sondern Überlebensnotwendigkeit. Ökologisches Umsteuern braucht Ideen und Kreativität. Was wollen wir hinterlassen? Wir haben nur diese eine Welt. Für ihren Erhalt tun auch wir als Architektinnen und Architekten, als Stadtplanerinnen und Stadtplaner zu wenig.« schreibt der BDA, Bund Deutscher Architekten in seinem Positionspapier »Das Haus der Erde« für eine klimagerechte Architektur in Stadt und Land.

 

 

Wir befinden uns gegenwärtig mitten in einer der größten Krisen, Wandlungs- und Wendezeit in der jüngeren Geschichte der Menschheit. Die Signatur der Schöpfung war und ist seit jeher Wandel. Und dennoch stehen wir jetzt als gesamte Menscheit an einer Zeitenschwelle. Der energetische Aufstieg der Erde ist allen Untergangsszenarien zum Trotz beschlossene Sache und hat unaufhaltsam begonnen. Das Antlitz der Erde wird sich dabei verändern, wie es sich schon mehrfach ohne unser Zutun, aber durchaus auch mit dem durch uns Menschen verursachten Untergang der Kontinente Lemurien und Atlantis, verändert hat. Dennoch Angst war noch nie ein guter Begleiter, denn genau jetzt diesen Wandel unseres Planeten zu begleiten und zu gestalten, dafür sind wir alle genau jetzt hier: »Du kamst für diese Zeit«, wie die Astrologin Silke Schäfer es treffend ausgedrückt hat.

 

 

Mit der Fachgruppe Geomantisches Bauen sind wir im Frühsommer 2022 erstmalig zusammen mit unseren Architekt*innen, Innenarchitekt*innen, Landschaftsarchitekt*innen, Ingenieur*innen, Makler*innen und allen in Bauprozesse involvierten Geomantinnen und Geomanten im ehemaligen Benediktinerkloster Seeon im Chiemgau zu einer Klausurtagung Geomantisches Bauen zusammengekommen, um uns diesen Themen zu stellen, den Grundstein – ein Hanfziegel– zu legen für die Bauhüttte der Gegenwart und Antworten zu finden auf die Frage: Was ist geomantisches Bauen und wie können wir damit zum höchsten Wohl aller den Wandlungsprozess schöpferisch  begleiten für eine Gesundung, Harmonisierung und Stärkung der feinstofflichen Energiefelder unseres Heimatplaneten Erde und unserer aller Lebensräume.

 

 

Nach einer Führung durch die bereits mit geomantischem Wissen von den Benediktinern erbauten vorbildlich vom Land Bayern einer zeitgemäßen sehr ästhetischen orts- und materialgerechten Gestaltung und Nutzung als Bildungsstätte zugeführten Räume des 1803 säkularisierten Benediktinerklosters Seeon, besichtigten wir die unter der Mitwirkung unseres Geomanten Jörg Grünbauer, Ingenieur für Versorgungs- und Umwelttechnik und Leiter der Fachgruppe nachhaltig, im Sinne der Nutzung regenerativer Energien, vom Land Bayern errichtete, brandneuen Energiezentrale des Kloster-Komplexes.

 

 

Dr. phil. Werner Hartung eröffnete die intensiv erlebten und genutzten Tage um das Geomantische Bauen in seiner Keynote zum Geomantischen Bauen mit dem philosophischen Blick, den wir in 4 Thesen zusammenfassen können:

Den Garten Eden bestellen – das Haus der Erde schöpferisch gestalten

Geomantisches Bauen, das Haus der Erde schöpferisch zu gestalten, ist ein Mandat ein Auftrag des Menschen, der als Hüter der Erde mit mitschöpfender Macht ausgestattet ist, damit der Eine, Gott, das Dao, die unendliche Quelle sich im Spiegel seiner Schöpfung selbst erfahren kann und erkennt. Unser Leben und unser Tun, Gestalten, Bauen damit wir als Menschen die Einheit um den Ausdruck ihrer durch uns geschöpften Möglichkeiten bereichern, sei von Liebe beseelt und von Weisheit geleitet, von Schöpfungsweisheit.

 

Schöpfungsweisheit

Geomantisches Bauen der Gegenwart kann nur auf der Wiederentdeckung der Schöpfungsweisheit basieren, die sich aus der Zusammenführung der als »Heilig« bezeichneten Wisssenschaften Geomantie, Astrologie, Mathematik und Geometrie, Alchemie und Naturmagie im Zusammenspiel mit den wiedererwachenden, mitschöpfenden, magischen Befähigungen des Menschen im Aufstiegsprozess der Erde speist. Bauen im Licht der Schöpfungsweisheit ist geradezu die Königsdisziplin unseres Mitschöpfens.

 

Die Bauhütte der Gegenwart

Die Bauhütte der Gegenwart ist ein Netzwerk intrinsisch motivierter Gestalter*innen, Architekt*innen, Innenarchitek*innen, Landschaftsarchitek*innen, Ingenieur*innen und Geomant*innen, sowie Handwerker- und Makler*innen, die das vorhandene, das wiederentdeckte und das aus dem Erinnern geschöpfte Wissen und Können von Baumeisterinnen und Baumeistern in einem Lern- und Lehrverbund einem Kompetenzzentrum Geomantisches Bauen zeitgemäß verstetigen.

 

Eine Sprache finden

Um miteinander zu kommunizieren, sich zu verständigen, insbesondere bei der Betrachtung der primordialen, nicht materiellen Kräfte und der feinstofflichen nur mantisch fühlbaren Energiefelder ist es ist es unablässig eine gemeinsame Sprache zu sprechen. Die neu geschöpfte und gemeinsam definierte Sprache der Neuen Geomantie beruht auf sinnvollen Vereinbarungen und vermischt nicht das zu seinen Zeiten jeweils sinnvolle Wissen anderer traditioneller regional begrenzter geomantischer Systeme, wie das Feng-Shui, das Vatsu Vidya oder das Vintana.

Impulse setzen

Unter der engagierten und kompetenten Moderation der Innenarchitektin Tanja Zimmermann folgten zahlreiche Impulsreferate der Mitglieder der Fachgruppe: Als Innenarchitektin und Geomantin habe ich, Anne Stallkamp, zu dem Thema referiert: »Was ist geomantisches Bauen, was ist ein geomantischer Ortsbezug in der Architektur und wie unterscheidet sich die Neue Geomantie von herkömmlichen geomantischen Systemen, wie z.B. dem Feng-Shui, die alle entstanden sind zu einer Zeit als die magisch-mitschöpfenden Möglichkeiten des Menschens bedingt durch den dimensionalen Abstieg nicht mehr ausreichten und wie finden wir eine Einheitlichkeit in Ausdruck und Sprache.«

Der Architekt Frederic Akuffo zeigte unter der Überschrift »Geometrie fühlen« an zahlreichen Projektbeispielen eindrücklich, seine Lösungsansätze für geomantisches Bauen im Wohnungsbau, die er immer unter Zuhilfenahme der Prinzipien der Heiligen Geometrie und unter geomantischer Begleitung gefunden hat. Der Holzbauingenieur Christoph Hülsmann gab uns einen sehr detaillierten, fundierten und lebendigen Einblick in das Werk des Architekten Georg Thurn Valessina, einem Vorreiter des geomantischen Bauens in Österreich. Der Architekt Sebastian Borch stellte in der Gruppe einen aktuellen anspruchsvollen Entwurf unter Zuhilfenahme der vorgefundenen feinstofflichen Energiemuster und Strukturen zur Diskussion. Tanja Zimmermann zeigte aus Ihrem innenarchitektonischen, beruflichen Wirkungsfeld Abläufe und Vorgehensweisen im professionell begleiteteten Changemanagement in Unternehmen, um gemeinsam herauszufinden, wie und an welcher Stelle geomantische Maßnahmen in begleitete Veränderungsprozesse einbezogen werden können. Befruchtet von allen Impulsreferaten entspann sich eine lebhafte Diskussion wie die Potenziale der Fachgruppenmitglieder weiter ausdifferenziert und in Bauprozessse eingebracht werden können.

 

Geomantisches Bauen bei den Benediktinern

In einem Rundgang durch das Kloster begutachteten wir die geomantischen Ansätze und Methoden der Benediktiner, die über die bis heute wirksame Energetisierung der Klostermauern, bis hin zur Schaffung Heiliger Plätze in der Kapelle St. Nikolaus und der Kirche des ehemaligen Klosters reichen und ein eindrückliches Zeugnis abgeben vom alten Wissen um das Bauen im Einklang mit den Kräften der Erde, das insbesondere im Bau von Klöstern Anwendung fand und heute über 1000 Jahre später für uns immer noch deutlich mess- und fühlbar ist.

Geomancy Built Glossary

Im weiteren Verlauf dieser 3 heißen Tage – Abkühlung bot in allen Pausen nur der Klostersee – initierten wir 4 Arbeistgruppen: eine Roadmap oder ein Inhaltsverzeichnis soll ein bald auch auf dieser Website einsehbares Geomancy Built Glossary werden, das sowohl Fachleuten als auch Laien Einblicke gewährt in unsere Sprache, in die Begrifflichkeiten des Geomantischen Bauens mittels Neuer Geomantie und in, in Bezug auf Nachhaltigkeit und Geomantie, besonders wertvolle Materialien.

 

Geomantische Baumaterialien

Die Arbeitsgruppe Material erforscht und dokumentiert die geomantischen und baulichen Qualitäten neuer, nachhaltiger und nachwachsender oder recycelter Baumaterialien, wie z.B. Hanf, Seegras, Bambus oder Recycling-Beton zusätzlich zu den konventionellen und traditionellen Baumaterialien wie Holz und Stein, ebenso wie geomantische Bau- und Konstruktionsweisen.

Neue Rituale

In Ritualen treffen sich der lineare, männliche Aspekt der Zeit, Yang, mit der zyklischen Zeit, Yin, die weiblich ist, in der Mitte des Kreuzes, oder Schlöpfungskreises, im Kristallisationspunkt, dem materialisierenden Auge Gottes in die Schöpfung hinein. Bei Gebäuden zelebrieren wir lebenszeitliche Rituale, vorwiegend dann wenn die Gebäude entstehen. Wir kennen Rituale zum ersten Spatenstich, zur Grundsteinlegung, das Richtfest und andere. Klassische Definitionen lassen allerdings eher Assoziationen aufkommen, die wir heute weithin als sinnentleert empfinden, sofern wir sie nicht ganz individuell oder in speziellen Gruppen für uns »sinnvoll« gestalten und dadurch emotional bewegend empfinden.

Die Arbeitsgruppe Neue Rituale beschäftigt sich mit zeitgemäßen aus dem jeweiligen Moment tief im Innern erfühlten, neuen, baubegleitenden Ritualen, die Bauherren, Planer und Ausführende in gegenseitiger Wertschätzung  zusammenführen, den Raum eröffnen und halten für die geistigen Prozesse, die den Projektverlauf begünstigen und das Entstehen eines guten Ortes als energetische Eingravierungen unterstützen.

Wir schlossen unsere I. Klausurtagung Geomantisches Bauen mit dem bereits oben erwähnten Ritual und legten gemeinsam mit einem Hanfziegel den Grundstein für die Bauhütte der Gegenwart. Möge der Grundstein für das Kompetenzzentrum Geomantisches Bauen bald nachfolgen.

 

Neues Bauen: Stressfrei, nachhaltig &
im Einklang mit den Kräften der Erde

Mit dem Neuen Bauen kümmern wir uns gemeinsam darum Bauwillige und Bauende in geomantisch begleitetete Planungs- und Bauprozesse abzuholen, geomantische Laien an das Thema heranzuführen und Verfahrensschritte geomantischer Begleitung im Planungs- und Bauprozess in den Leistungsphasen 0-9 zu evaluieren und aufzuzeigen. Außerdem geht es um die Aquise und Begleitung von Großprojekten in Argen und deren Organisation. Interessierte Bauherr*innen, auch öffentliche Auftraggeber, Architekt*innen und Bauausführende melden sich bei Interesse gern jederzeit bei uns, Jörg Grünbauer oder den anderen Fachgruppenmitgliedern. Baubegleitende Geomanten finden sich hier. Architekten und Ingenieure, die geomantisch Bauen hier.

Danke allen weiteren Beteiligten der Fachgruppe für die inspirierende Samenlegung: Bettina Lydia Engelhardt, Jasmin Kress, Martin Berger, Meike Wehnert, Ruth Vagedes, Stephanie Keler de Gomez und Vital Bucher.

Nach unserer Workshop-Saison im Oktober 2022 werden wir weitere Ergebnisse der Klausurtagung und der Vorträge hier auf der Website öffentlich einstellen. Wir freuen uns auf Deine Fragen & Deine Kommentare gerne hier unter diesem Beitrag!

Herzlichst,
Anne, Werner  &
die Fachgruppe Geomantisches Bauen
unter der Leitung von Jörg Grünbauer &
Barbara Haller

 

 

 

 

 

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In Heilen Räumen leben

Neue Geomantie ist das Wissen und die Fertigkeiten, die die Menschheit über Jahrzentausende bereits einmal gehabt hat. Dieses Wissen kehrt nun wieder zurück und mit ihm die energetischen Schlüssel in Form uralter Symbole und die mentale Befähigung, alle geomantischen Störungen nachhaltig zu beseitigen. Zudem dürfen wir Räume energetisieren, Kraftplätze schaffen, natürliche Kraftorte wie Chakrenfelder der Erde heilen und schützen, geomantische Landwirtschaft und Tierhaltung erproben.

Unser Herzensanliegen ist es, mit der Neuen Geomantie diesen herausragenden Teil alten Wissen wieder zu erschließen, aufzuzeichnen und es all denjenigen weiterzugeben, die bereit sind, sich selbst und diesem sich verantwortungsbewusst zu öffnen.

Schön, dass Du dabei bist!

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