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Krieg und Frieden –
Die Erde Dein Garten

von

Aus astrologischer Sicht standen gleichzeitig zu Sonne, Mond, Jupiter und Neptun zum letzten Neumond in Fische am 2. März, Mars, der Krieger, auch die Waffen, Venus, die Liebe aber auch die Werte und die Finanzen sowie Pluto, Macht und Ohnmacht, totale Transformation auf den letzten Graden im Zeichen Steinbock, dem Zeichen der Macht und der Regierungen eng beieinander. Schon kurz zuvor, am 24.2.22., geschah das ungeheuerliche, Russland überfällt in einem Angriffskrieg sein souveränes Nachbarland, die Ukraine.

Persönlich betroffen, sind wir jeden Tag mit unseren Gedanken und unseren Herzen bei allen Menschen, die unter diesem unvorstellbaren Krieg extrem leiden. Zur aktuellen Situation einige Worte von Erzengel Michael. Mögen seine Worte den Frieden in uns stärken.

 

»Friede sei mit Dir!

Diesen alten Gruß wähle ich heute bewusst. Denn er ist, wie Ihr gern sagt, brandaktuell. Was aber, um im Sprachbild zu bleiben, brennt Dir auf der Seele? Was möchte Deine Seele zum Ausdruck bringen – und was meinst Du, fühlst Du gerade, worin Dein Ausdruck bestehen solle? Ja, es ist Krieg. Ein Krieg, der Dich berührt, weil er nicht so weit weg stattfindet von dem, was Du als das Herz Europas begreifst. Weil er Dich betrifft oder betroffen macht. Und vielleicht wunderst Du Dich über Menschen auf anderen Kontinenten, deren Regierungen zwar die russische Staatsführung verurteilen mögen, die aber selbst ihren Alltag unverändert begehen, sich weder betroffen zeigen noch fühlen. Sind sie darum kalten Herzens?

Wie sieht es mit Deiner Betroffenheit aus, wenn Krieg ist in Syrien, in Mali, im Jemen, Bürgerkrieg in Myranmar oder einem südamerikanischen Land? Wenn sogenannte Naturkatastrophen stattfinden im pazifischen Raum oder aber im Westen Deutschlands? Betroffenheit ist doch immer eine Frage von Nähe, keineswegs nur geographischer, sondern vor allem eine Frage persönlicher Beziehung, vielleicht über Dir nahe stehende Menschen. Letztlich ist es das Problem der Gleichzeitigkeit, das Euch Menschen Kopfzerbrechen macht und deshalb oft aus dem emotionalen Gleichgewicht bringt.

Der gern zitierte Text des Predigers Salomon, wonach ein jegliches, das geschieht, seine Zeit habe, möge Dich zum tieferen Verständnis dessen führen. Darin findest Du den Satz »Lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.« Wenn also im Sein der Menschheit, in ihrer Geschichte, alles seine Zeit hat, dann sind Krieg und Frieden Zustände, die gleichermaßen, ja wiederkehrend zu verzeichnen sind. Es ist schwer, dem überzeugend zu widersprechen, denn kein Wunschdenken, keine Vision ewigen Friedens rüttelt an dieser Tatsache. Nicht göttlicher Plan, sondern menschliche Entscheidungsfreiheit ist es, die zu Krieg oder Frieden führt. Und vor allem: Immer geht es dabei um die Beziehung eines einzelnen Menschen zu dem Kollektiv von Menschen, in dem er lebt und sich verhält. Und so sehr die Stimmungen, die Zwänge eines Kollektivs sich auswirken mögen: immer ist und bleibt es die Entscheidung und die Verantwortung jedes einzelnen Menschen, welchen Weg er für sich wählt. Ein Dissident, ein Mensch der nicht übereinstimmt mit einer tatsächlichen oder vermeintlichen Mehrheitsmeinung, ein unbequemer Anders-Denker, braucht freilich viel Kraft, muss auf besondere Weise in sich ruhen.

Damit aber komme ich zum Punkt und zu der Frage: Ruhst Du in Dir selbst? Wo doch die Kraft aus der Ruhe geboren wird, wie die Rede-Weisheit vorgibt? Hilft es Dir, geschweige denn anderen Menschen, wenn Du aus der Ruhe gerätst, hinein in Angst, Aufgewühltheit oder gar Wut oder Zorn? Wohl verstanden: Wer in sich ruht, ist alles andere als kaltherzig. Verwehre Dir selbst niemals das Mitgefühlt. Tust Du dies, verlierst Du das Einfühlungsvermögen, die Gnade Dir selbst gegenüber, nicht nur die feinsinnige Wahrnehmung des emotionalen und mentalen Zustandes anderer Menschen. Fühlst Du mit den von einem Krieg oder einer Katastrophe betroffenen Menschen, bleibst Du im Feld Deiner Kraft, in Deiner Mitte, Deinem inneren Frieden. Verfällst Du aber in Mitleid, verlässt Du augenblicklich den Kraftort in Dir selbst. Dies ist das Gegenteil von Hingabe in Liebe, genau genommen Kapitulation. Du wechselst in das Feld des Hasses, leidest mit. Mit-Leid schwächt nicht nur Dich selbst und nimmt Dir große Teile eben der Kraft, die Du Leidenden geben könntest. Schlimmer ist, dass Du ungewollt sogar das Feld der Angst und des Hasses stärkst, weil Du Dich ihm öffnest. Du wirst nicht unbedingt kämpfende Kriegspartei, aber Du reihst Dich ein in das Erleiden der Opfer.

Ganz ähnlich übrigens liegt es mit einem Thema, das nicht nur mit dem Krieg verbunden ist: dem menschlichen Umgang mit dem Tod. Da gibt es den Weg, in Trauer zu verharren, ja zu versinken und sich damit jeder Lebensfreude zu berauben. Und es gibt den Weg der schönen Erinnerungen an all das, was Du mit einem Menschen erlebt hast, was ihn ausgemacht hat, was Ihr miteinander erlebt, erfahren, gelernt habt. Auch dann, wenn es schwierige Zeiten gewesen sein mögen. Denn alles, was seine Zeit hatte und hat, hat auf das Lernen Deiner Seele bezogen immer einen Sinn. Begreife für Dich, dass jegliche Opferrolle immer das Gegenteil ist von Meisterschaft, von Selbstmeisterung und Dir somit die Kraft raubt, auch schwierige Situationen im Außen zu meistern.

Aus alldem bleibt nur eine Schlussfolgerung. Sie lautet, dass Ungleichzeitiges nicht einem linearen Zeitverlauf entspricht. Wenn man Machthabern vorwirft, dass sie mit dem Denken des 18. oder 19. Jahrhunderts die Zeit zurückschrauben wollten, wo doch die Zeichen auf Frieden stünden, auf einer lichtvollen Zukunft der Menschheit, ja auf Aufstieg, dann beschreibt dies trefflich die Gleichzeitigkeit sogar von extrem unterschiedlichen Lebensentwürfen. Was heißt das für Dich? Unabhängig davon, ob Du Dich als Machthaber oder Machthaberin in Deinem menschlichen Kollektiv fühlst, vergegenwärtige Dir, dass Du Macht hast und ausübst. Entweder folgst Du konsequent der Macht der Liebe und des Friedens oder Du gleitest in einem ersten Schritt ab in das Kraft raubende und zersetzende Feld von Angst und Leid.

Wo stehst Du selbst? Wohin begibst Du Dich? Aus der Seelenperspektive betrachtet, bist Du gekommen, den Weg des Lichts zu beschreiten und Licht zu bringen. Wenn es also das ist, wofür Deine Seele brennt, dann ist es gerade jetzt bei allen Herausforderungen brandaktuell, dass Du im Feld der Liebe bleibst, Dich in der kristallinen Kraft Deines Herzens verankerst.
Die Weichen für Gaia, die Erde, die Dein Garten ist, den Du gestaltest, sie stehen auf Aufstieg. Wer sich gegen diesen Aufstieg stemmt, sich dem verweigert, handelt aus dieser Sicht unzeitgemäß. Noch wirkt dieser Mensch im selben Raum, daher rührt der Konflikt. Seine Zeit aber bewegt sich in eine andere Sphäre der Schöpfung. Eure Wege trennen sich in Raum und Zeit, in Aufstieg und Abstieg. Mach Dir bewusst, dass Du zwar mit anderen in dieser Inkarnation an eben dieser Wegscheide stehst. Aber es ist ausschließlich Deines zu spüren, wofür Deine Seele brennt und bereit zu sein, die Seele übernehmen zu lassen, das Sein schlechthin und jeden Deiner Schritte aus dieser höheren Warte zu bewerten und zu vollziehen.

Sei gesegnet auf Deinem Seelenweg!
Dies war Michael«

 

Zur Konjunktion von Venus und Mars, auf 0° Wassermann, wo sich am 21.12.2020 Saturn und Jupiter zum Stern von Betlehem getroffen haben – es war Thema unserer Weihnachtskarte 2020 – kam es am 6. März, ein nächster bedeutender Schritt in die neue Zeit!  Den Geschmack von Liebe und Frieden durften wir genau zu dieser Mars-Venus Konjunktion gemeinsam mit unserer wunderbaren Imprägnatur-Fortbildungsgruppe probieren – es gäbe noch viel dazu zu schreiben. Lasst uns stattdessen gemeinsam die Welt mit Frieden imprägnieren!

Trotz  all der andererslautenden Nachrichten und entgegengesetzten Erlebnisse – uralte Prinzipien der Macht und Unterdrückung bäumen sich nochmal auf – haben wir aus astrologischer Sicht mit Sonne, Merkur, Jupiter und Neptun im höchst spirituellen Zeichen Fische zum Abschluss des alten und dem Beginn des neuen astrologischen Jahres am 20. März auch höchst spirituelle Friedensenergien im Feld, die am 12. April mit der Konjunktion von Jupiter und Neptun im Zeichen Fische kulminieren. Wir wollen uns von den höchst spirituellen Energien dieser Jahrhundert-Friedens-Konstellation – das nächste Mal treffen sich Jupiter und Neptun in Fische erst wieder in 166 Jahren – gemeinsam durchlichten lassen und sie in einer Online-Meditation im Kosmischen Kreis, einem geomantisch energetisierten Kristallsteinkreis, mit Euch gemeinsam zelebrieren, während »Die Oben« Ihr geschätztes Wort an uns richten.

Die Teilnahme an dieser offenen Veranstaltung ist kostenlos. Alle Infos und der Zugang zum Zoom-Link im Veranstaltungskalender.

 

Wir freuen uns auf Dich,
Friede sei mit Dir
und mit der Welt!

 

Werner & Anne

 


4 Kommentare
  1. Georg Niebler
    Georg Niebler sagte:

    Danke lieber Werner und liebe Anne für Euer sein und dieses Channeling. Ihr habt hier eine klasse Seite erstellt. Weiter so.

    Antworten
  2. Avatar
    Sabine Dittrich sagte:

    Liebe Anne, lieber Werner,
    ganz herzlichen Dank für diese wundervollen (er)klärenden Zeilen. Gerade heute kam ich mit Hilfe meiner Physiotherapeutin (die mich intensiv auf meinem Seelenweg begleitet) auf viele dieser Erkenntnisse, über die Ihr hier schreibt. Das Verarbeiten des 2. Weltkrieges habe ich durch das Nacherleben der Erfahrungen meines Großvaters in russischer Gefangenschaft sehr intensiv durchlebt. Ich musste auch weinen, weil ich in diesem Moment genau gespürt habe, wie sehr diese Kriegserfahrungen in meinen Zellen abgespeichert sind – obwohl ich sie nicht persönlich erlebt hatte. Da hat sich viel gelöst.
    Im Frieden bleiben, Mitgefühl empfinden, das bespreche ich auch so mit meinen Schülern und auch dass auf der Welt viele Dinge geschehen, an die wir unsere Gedanken richten sollten. Wir versuchen gerade kollektiv regelmäßig positive, friedvolle Gedanken auszusenden – was meine Drittklässler auf ihre Weise schon erstaunlich gut schaffen :D.
    Danke Euch also für diese Nachricht, die mich wissen lässt, dass ich einen guten Seelenweg gehe und auf was ich weiter achten soll.
    Danke an Erzengel Michael für Deine klärende, unterstützende und Sinn gebende Nachricht!
    <3<3<3
    Liebe Grüße
    Sabine

    Antworten
    • Anne Stallkamp
      Anne Stallkamp sagte:

      Liebe Sabine,
      Danke Dir sehr für das Teilen Deiner ganz persönlichen Erfahrungen. Und ja, es ist ein Zyklus, der sich jetzt schließt.
      Namasté

      Antworten
  3. Avatar
    Angela Südmeyer sagte:

    Lieber Werner, liebe Anne
    herzlichen Dank für dieses aufschlussreiche Channling. In meiner Kraft, Mitte und in der Liebe zu
    bleiben, das ist nicht immer so einfach in diesen so turbulenten Zeiten! Die Natur war mir bis jetzt eine große Hilfe. Stille, Zeit für mich ebenso. beten und bitten für den Frieden, Friedenslicht, Hoffnung, Glaube und die Gewissheit daß wir nicht alleine sind. Alle werden von Engeln geführt und begleitet. Wünsche Frieden für Mutter Erde und allen Lebewesen!

    Herzliche Grüße aus Minden
    Angela

    Antworten

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