Geomantieausbildung in Gais, Kanton Appenzell

Neue Geomantie in der Schweiz – eine Geomantieausbildung dort, das war für Anne und mich bis vor kurzem noch Zukunftsmusik. Obwohl, an medialen Hinweisen, dass sie bald komme, fehlte es nicht. Kurz nach meinem Vortrag zum Booklaunch im Oktober in St. Margarethen kam sie dann, die Einladung, bereits 2018 im Appenzeller Land eine Geomantieausbildung in der Schweiz durchzuführen. Und schon jetzt, wenige Tage später, sind wir mittendrin in den Vorbereitungen. Superschnell war diesmal auch unsere Geomantieausbildung  2018 in Deutschland ausgebucht, und um die letzten Plätze gab es einen regelrechten Wettlauf. Umso mehr freuen wir uns jetzt, diese zweite Ausbildung anbieten zu können. Alles über den wunderschönen Seminarort, warum Schweizer Holz und Nägeli aber eben keine Nägel eine besondere Rolle spielen und was Blanche Merz mit alledem zu tun hat, liest Du hier. Enjoy!

Von wegen alles nur Käse…

Wenn norddeutsche Landsleute etwas von Appenzell hören, denken sie zunächst an die Käsetheke ihres Einkaufsmarktes, selten wissend, wo und wie dieses beliebte Produkt seit dem Mittelalter aus den Rohmilch-Erträgen rund um den Säntis, den heiligen Berg, hergestellt wird, heute in 52 Dorfkäsereien. Dass Appenzell der Hauptort des Schweizer Kantons Appenzell Innerrhoden in der deutschsprachigen Nordostschweiz ist, ist Käseliebhabern vermutlich weniger bekannt. St. Gallen ist nicht weit, Liechtenstein, der Bodensee und Vorarlberg. Eine interessante Lage also auch für Ausbildungsinteressenten aus Süddeutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz, die geographisch informierter sein dürften, als wir abgelegenen Norddeutschen unweit des Polarkreises.

Nicht zu vergessen die Hundezüchter, die vielleicht an den Appenzeller Sennenhund denken. Der gilt als zuverlässig, lebendig, furchtlos, energisch und selbstsicher. Welch ein Vorbild für Herrchen und Frauchen…

Aber: Hast Du schon mal etwas vom Appenzellerholz gehört? Vermutlich nicht. Damit sind wir auch schon beim Veranstaltungsort und unseren freundlichen Gastgebern.

 

Auf Holz geklopft – mit Nägeli, doch ohne Nägel

In Gais nahe Appenzell, im benachbarten Kanton Appenzell Ausserrhoden, betreibt Hannes Nägeli die gleichnamige Firma zum Holz- und Innenausbau. Das Besondere am Betrieb: Mit dem von ihm in jahrelanger Tüftelei entwickelten Massivholz-Elementebau-System aus Holz, das grundsätzlich aus dem Umkreis von höchstens 30 km kommt, baut Hannes Nägeli mit seinem engagierten Team Vollholz-Häuser. Aber Nomen ist hier mal nicht Omen, eben ohne Nägel, andere Metallteile und sogar ohne Verleimungen, gesund und nachhaltig, atmungsaktiv, feuchtigkeitsregulierend und zuträglich für Allergiker und strahlenempfindliche Menschen, so heißt es in der Selbstdarstellung. Ein für Geomantinnen und Geomanten höchst spannender Ansatz. Und wir sind schon sehr neugierig, diese Wirkungsweise mit unseren Methoden auszutesten. Wie mögen sich wohl die Wechselwirkungen zwischen diesen Häusern, der Erde, Menschen und Tieren darstellen? Geomantische Forschungsarbeit nebenbei, aber eben spannend für Hannes Nägeli, seine Familie, sein Team, seine Kunden und ebenso für uns.

 

Was uns besonders freut, ist die Einladung Hannes Nägelis und seiner Frau, Ursula Nägeli-Ebneter, unsere auf 3-4 Wochenenden verteilte Geomantieausbildung in eben einem dieser Holzbauten durchzuführen, nämlich im Seminarraum des neuen Firmengebäudes, das alle geschilderten Vorzüge in sich vereint. Alle Informationen über diesen Holzbau-Betrieb, der unser Tagungsort sein wird gibt es hier.

 

 

Geomantie und Bovismetrie – in der Schweiz keine Fremdwörter

Geomantisch ist das Appenzellerland alles andere als ein Entwicklungsland, ebensowenig wie die Schweiz insgesamt. So fanden wir im Internet Hinweise auf die 1963 in Waldstadt verstorbene Heilerin, Forscherin und Künstlerin Emma Kunz, die sich seit ihrem 18. Lebensjahr mit dem Pendel auf Kraftortsuche begab. Den Säntis, den mit 2502 m höchsten Berg im Alpstein (Ostschweiz), nannte sie einen heiligen Berg. Von seinem Gipfel aus kann man in sechs Länder sehen: In die Schweiz, Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Frankreich und Italien. Ein wahrhaft europäischer Berg, dessen Heiligkeit und energetisches Potenzial wir dann sehr bald erforschen. Kraftorte sind den Schweizern durchaus ein Begriff, ebenso wie die Maßeinheit zur Ermittlung eines Energiepotentials. Und dass das so ist, verdanken sie und wir Blanche Merz.

Viele renommierte, nicht nur schweizer Geomanten, beziehen sich auf sie. Blanche Merz, geboren am 13. August 1919 und gestorben am 01. Oktober 2002, war nicht nur Bauingenieurin und Politikerin, sondern auch Geomantin. Neben ihrer politischen Tätigkeit auf europäischer Ebene und in einem Kantonsparlament, betrieb sie ab 1979 in Chardonne im Kanton Waadt ihr »Institut de recherches en géobiologie« und machte sich besonders mit ihren Büchern über Kraftorte einen Namen.

Genau durch die Lektüre dieser Bücher begegnete mir vor etlichen Jahren die Bovismetrie. Denn Blanche Merz nutzte erstmals das Biometer des französischen Physikers Alfred Bovis (1871-1947) und des Ingenieurs Simoneton zur Bestimmung von Schwingungssenergien und Ortspotentialen. Bovis`  Messverfahren diente ursprünglich zur Bestimmung der Weinfarbe nach Licht-Wellenlinien, gemessen in Angström (= 0,1 nm oder 0,000 000 000 1 Meter). Diese Form der Reaktionsabstandsmessung mental festgestellter Wellenlängen wurde dann später auch in Rutengängerkreisen als Technik zur Qualitätsbestimmung von Lebensmitteln, Stoffen und – eben genau seit Blanche Merz – auch von Orten verwendet. Auch wenn die Boviseinheiten mittlerweile als Maßeinheit für das Energiepotenzial eines Ortes verbreitet sind, so herrscht unter den Geomanten doch ein Streit, ob der von den meisten bevorzugten Schwingungsmessung mit der Grifflängentechnik oder der Bovismetrie der Vorrang zu geben ist. Ich merkte sehr schnell, das eine schließt das andere nicht aus, ermitteln und beschreiben doch beide Techniken unterschiedliche Urqualitäten. So fügen sich in der Neuen Geomantie zwei vermeintlich gegensätzliche Auffassungen sinnstiftend zusammen.

Und so fügt es sich auch, dass wir nun bald schon in den geomantischen Dialog mit neugierigen Schweizerinnen und Schweizern kommen – im Schatten des weithin sichtbaren Säntis und auch mit Teilnehmern aus den benachbarten Ländern! Wir sind sehr gespannt auf eine zugleich geomantische und interkulturelle Begegnung und freuen uns schon sehr auf das schöne Appenzellerland. Unser erster Flug ist gebucht, das Hotel für alle drei Termine reserviert  und schon jetzt genau 4 Wochen später, ist die Ausbildung ausgebucht. Wir freuen uns sehr auf diese besondere Bau-Gruppe mit Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, Frankreich und der Schweiz, aber wie sollte es auch anders sein an diesem Holzbau-Ort im Vier-Ländereck.

 

Auch Bewerbungen zur Eintragung auf der Warte-/ Nachrückerliste der Ausbildung sind nicht mehr möglich. Alles über die Inhalte und den Ablauf der Ausbildung, die Termine und Kosten für 2019 sowie alle Infos zur Teilnahmebewerbung gibt es hier.

 

Die Bücher von Blanche Merz sind überwiegend vergriffen, antiquarische Angebote findest Du hier. Mehr Infos zu unserem gerade erschienenen Buch »Neue Geomantie – Heilung des Menschen und der Erde« finden sich hier. In unsere Facebook Gruppe Neue Geomantie geht es hier.
Säntis, wir kommen…

 

 

Vorfreudige Herzensgrüße

Werner

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In Heilen Räumen leben

Neue Geomantie ist das Wissen und die Fertigkeiten, die die Menschheit über Jahrzentausende bereits einmal gehabt hat. Dieses Wissen kehrt nun wieder zurück und mit ihm die energetischen Schlüssel in Form uralter Symbole und die mentale Befähigung, alle geomantischen Störungen nachhaltig zu beseitigen. Zudem dürfen wir Räume energetisieren, Kraftplätze schaffen, natürliche Kraftorte wie Chakrenfelder der Erde heilen und schützen, geomantische Landwirtschaft und Tierhaltung erproben.

Unser Herzensanliegen ist es, mit der Neuen Geomantie diesen herausragenden Teil alten Wissen wieder zu erschließen, aufzuzeichnen und es all denjenigen weiterzugeben, die bereit sind, sich selbst und diesem sich verantwortungsbewusst zu öffnen.

Schön, dass Du dabei bist!

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